Termine
Lange Nacht der Museen - am 28. August ab 18.00 Uhr - P R O G R A M M
20:30 Uhr - 21:30 Uhr - Das Lachen der AnderenHumor hinter und vor dem eisernen Vorhang - Eine politisches Kabarett der besonderen Art
Das wissenschaftliche Institut des Lachens (WIDL) lädt ein zur Vorlesung von Frau Prof. Lore Schläfer-Tümpel über das Lachen der Anderen, eine Betrachtung über den Humor als Überlebenskultur in Krisenzeiten. Eine deutsch-deutsche Weiterbildungsmaßnahme in eigener Sache für Jedermann mit Geschichtsbewusstsein, Erinnerungskultur und Bildungshunger. Falls Sie nach der Vorlesung noch etwas im Warmen bleiben wollen, hat unsere Putzfrau Marina Saubermann nichts dagegen, wenn Sie sich noch im kollektiven Erinnern aus ganz anderer Sicht die Seele aufwärmen wollen! Das ultimative Programm zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit
(Idee, Buch, Ausstattung, Ausführung: Gerlinde Kempendorff)
Ausstellungen im Museum:
Laufend: Dauerausstellung zur Geschichte des Bezirks Mitte
Aktuell: NormiertMöbliertVariiert - Eine Ost/West Berliner Wohnstudie um die 70er
Ausstellungseröffnung: NormiertMöbliertVariiert - Eine OstWestBerliner Wohnstudie um die 70er
Zur Ausstellungseröffnung, am 28. August, um 19.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein!Zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer zeigt die aktuelle Kabinettausstellung exemplarisch Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Bauens und Wohnens zwischen Ost und West auf. In beiden Teilen Deutschlands hatte sich bis in die 1970er Jahre parallel zum industriellen Wohnungsbau die am Baukastenprinzip orientierte Wohnraumausstattung mit An- oder Aufbauwänden durchgesetzt. Wie ehemals die beiden deutschen Länder stehen sich in der Ausstellung nun zwei Wohnensembles aus den Siebzigern gegenüber. In deren Zentrum: Die Schrankwand. Aus Ostproduktion kommt die begehrte CARAT-Anbauwand, die ab 1971 vom VEB Möbelkombinat Berlin gefertigt wurde. Gegenüber findet sich ein Exemplar aus westdeutscher Produktion, das seit 1975 in einem Westberliner Wohnzimmer zu Hause war.
Hüben wie drüben mit einer Vielzahl von Objekten bestückt, erzählen die praktischen Möbelstücke Geschichten vom individuellen Leben, Wohnen und Alltag der Menschen inmitten typisierter Wohngrundrisse und normierten Mobiliars. Künstlerische Fotoarbeiten, zeitgenössische Werbeanzeigen, Einrichtungsvorschläge aus Magazinen ergänzen die Präsentation.
Tag des Offenen Denkmals
Kultur in Bewegung: Reisen, Handel und VerkehrIm Mitte Museum, am Sonntag, 12.09.2010, von 10 bis 17 Uhr
10-16 Uhr - Sammel- und Tauschbörse auf dem Museumshof - ehemals Schulhof der 32. Gemeindeschule
Sammelkarten und Klebebildchen sind auf Schulhöfen nicht nur zu Fußballmeisterschaften der "Renner". Bereits seit 1872 sind sie in Deutschland bei Klein und Groß beliebt. Das Mitte Museum zeigt aus seinem Archiv historische Sammelbilder, die als begehrte Beigabe zum Lebensmitteleinkauf über die Ladentheke gingen.
Im Tausch gegen ein WM-Klebebild kann man sich fotografieren lassen und bekommt sein eigenes Klebebild im Trikot seiner Lieblingsmannschaft. Wer sein WM-Album noch nicht vollständig hat, kann gerne zum Tauschen mit anderen Fans vorbeikommen.
Was sammelst Du, und was bedeutet es Dir? Im Mitte Museum bekommt jeder an diesem Tag seine eigene kleine Ausstellungsfläche und kann seine Schätze dem Publikum präsentieren.
11 Uhr - Was die Berliner Stadttore erzählen:
Schüler der Gustav-Falke-Grundschule laden zur Präsentation ihres Projekts ein
Die Viert- und Sechsklässler erforschten die Geschichte der Berliner Stadttore. Als Baumeister gestalteten sie die Tore nach, sowie einen Stadtplan mit dem Verlauf der alten Stadtmauern. Ein repräsentatives Haupttor bildet die Kulisse für das rege Treiben an den Stadttoren. Die jungen Darsteller erzählen in kurzen Szenen wissenswerte Reglements und merkwürdige Begebenheiten aus vergangenen Tagen.
(Eine Kooperation von Denkmal an Berlin e.V., der Theaterpädagogin Sofija Popov-Schloßer und dem Mitte Museum)
Buchpremiere: Klaus Kordon "Im Spinnennetz. Die Geschichte von David und Anna." Roman
Szenische Lesung und GesprächKlaus Kordons historischer Roman »Im Spinnennetz. Die Geschichte von David und Anna« ist der krönende Abschluss seiner Jacobi-Saga.
Der Chronist deutscher Geschichte/n erzählt ein bewegendes Familienepos über Menschen, die in einer gerechteren Gesellschaft leben wollen: Er verknüpft die Liebe von »David und Anna« mit den Anfängen der Demokratiebewegung in Deutschland.
Klaus Kordon und die Schauspielerin Ilona Schulz lesen »David und Anna«.
Die Journalistin Shelly Kupferberg (Deutschlandradio) spricht mit Klaus Kordon
über Geschichte in Lebensgeschichten, über Berlin zwischen Jahrhundertwende und Heute und über sein Werk.
Kommen Sie danach mit dem Autor bei einem kleinen Umtrunk ins Gespräch …
Donnerstag, 16.September 2010, 19:00 Uhr im Mitte Museum
Anmeldung bis spätestens 10. September: s.kraft@beltz.de, Tel. 06201 6007399
