Ab Januar 2022: 12 Berliner Bezirke, 12 Veranstaltungen 

NS-Zwangsarbeit vor unserer Haustür 

Eine Kooperation des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit mit den Berliner Regionalmuseen.

Motiv der Veranstaltungsreihe "NS-Zwangsarbeit vor unserer Haustür" 

Vor 80 Jahren, im Jahr 1942, wurde Zwangsarbeit in Berlin zum Massenphänomen. Mit zunehmender Dauer des Krieges wuchs der Arbeitskräftebedarf der deutschen Wirtschaft ins Unermessliche. Im März 1942 schuf das NS-Regime mit dem „General bevollmächtigten für den Arbeitseinsatz“ eine Zentralbehörde, um die Verschleppung von immer mehr Menschen effizienter zu organisieren. 

Im Rahmen der „Lagerbauaktion 1942“ entstanden in Berlin hunderte neue Unterkunftslager. Die Reihe nimmt in 12 Veranstaltungen die einzelnen Berliner Bezirke in den Blick. Was hat dieses Verbrechen, das vor unserer Haustür stattfand, mit unserer heutigen Gesellschaft zu tun? Und warum erfolgte die Aufarbeitung erst so spät? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe sind Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen und Diskussionen geplant. Im Mittelpunkt stehen Orte der Zwangsarbeit, die erst kürzlich „neu entdeckt“ wurden.  

Museen und Termine