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Digitalisierung von Objekten aus dem Porzellanbestand des Mitte Museums

Die Manufakturen F. A. Schumann und L. H. A. Schmidt in Berlin-Moabit (1832-1886)

Die Herstellung von Porzellan war für Berlin im 19. Jahrhundert ein wichtiger Industriezweig und Berlin-Moabit entwickelte sich dort zum Hauptstandort der Produktion. Mithilfe des Förderprogramms Digitalisierung 2020 (Senatsverwaltung Kultur und Europa) bearbeitete das Mitte Museum nun einen Teil seines Keramikbestandes.

Erinnerungstasse von F.A. Schumann Moabit

Seit den 1830er Jahren gewann Berlin als Stadt der Porzellanproduktion überregionale Bedeutung.Das Mitte Museum ist im Besitz eines umfangreichen Bestandes der Manufaktur F. A. Schumann (1832-1880) sowie eines Bestandes der kleinsten Moabiter Manufaktur L. H. A. Schmidt (1854-1887). Das Spezifische der Sammlung ist das Alltagsgeschirr. Die Objekte weisen deutliche Gebrauchsspuren auf, was sie zu wichtigen Zeugnissen der Berliner Alltagskultur werden lässt. Gebrauchsporzellan überdauert selten eine über 150-jährige Benutzung, umso erfreulicher ist es, die Objekte im Bestand zu haben.

Im Rahmen ihres Programms „Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin“ fördert die Senatskanzlei für Kultur und Europa Institutionen wie Museen, Archive u.a. finanziell. Projektpartner ist das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS).

Im Zuge dieses Projekts werden im Mitte Museum die Daten von etwa 350 Objekten beider Moabiter Manufakturen digitalisiert und u. a. auf museum-digital (museum-digital - Mitte Museum) öffentlich zugänglich gemacht.

Projektkoordination: Sigrid Schulze

Projektmitarbeit: Julia Pomeranzewa, Anke Steinfurth und Stephanie Wintermann