FÜHRUNG UND GESPRÄCH
Kurator*innenführung und Künstler*innengespräch: Jeanno Gaussi

Jeanno Gaussi im Gespräch mit Heike Albrecht und Camille Compere
An jedem ersten Sonntag im Monat führen Kuratorin Heike Albrecht und Kunsthistorikerin Camille Compere durch die Ausstellung „Lang ist es nicht her. Und jetzt ist es soweit. Susanne Kerckhoff“. Vorgestellt werden Kerckhoffs Leben und Werk, die fünf eigens entstandenen künstlerischen Arbeiten und die Entstehung des Projekts. Im Oktober ist die Künstlerin Jeanno Gaussi zu Gast: Im Anschluss an den Rundgang spricht sie über ihre Arbeit „Flügeldecke“.
LESUNG UND GESPRÄCH
Susanne Kerckhoff. Ein biografischer Essay

Lesung und Gespräch mit Susanne Linzer
Wie viel Selbstbestimmung war für eine Schriftstellerin im Literaturbetrieb der Nachkriegszeit möglich? Susanne Linzer liest aus ihrem biografischen Essay über Susanne Kerckhoff, der deren Leben aus Briefen, Gesprächen und Zeitdokumenten erzählt.
VERNISSAGE
freihand. Schrift, Schule, Gemeinschaft

Ausstellungseröffnung
Kalligrafien von heute, Klassenzeitungen von 1926: Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Schüler*innen aus dem Bezirk Mitte, zwischen denen rund hundert Jahre liegen. Eröffnet wird sie im Beisein der Schüler*innen der Herbert-Hoover-Schule, deren Kalligrafien und neue Gemeinschaftszeitung in der Ausstellung zu sehen sind.
STADTFÜHRUNG
Das Bankenviertel am Gendarmenmarkt

Stadtführung mit Nirit Ben Joseph rund um die Behrenstraße erzählt vom Aufstieg jüdischer Bankhäuser in Berlin – und von ihrer Zerschlagung ab 1933
Mendelssohn, Bleichröder, Gutmann: Rund um Behren- und Jägerstraße lag einst das Zentrum des Berliner Bankwesens, geprägt von jüdischen Bankiersfamilien. 1933 standen über 70 Prozent der Berliner Privatbanken im Eigentum oder unter Leitung von Juden – Ende 1938 waren sie alle „arisiert“ oder liquidiert. Am Samstag, 10. Oktober 2026, folgt die Stadtführung von Nirit Ben Joseph den Spuren dieser Geschichte.
GESPRÄCHSABEND
Queer und jüdisch im "Dritten Reich" und darüber hinaus

Vier Vorträge und ein Gespräch über jüdisch-queere Lebensgeschichten
Verfolgte queere Menschen gelten in der Holocaust-Forschung meist als nichtjüdisch, jüdische Opfer implizit als heterosexuell. Am 22. Oktober 2026 stellen vier Referent*innen Lebensgeschichten von Menschen vor, die beides waren: queer und jüdisch – von der Malerin Gertrude Sandmann, die in Berlin überlebte, bis zu den Lebensrealitäten schwuler und lesbischer Juden*Jüdinnen im KZ Sachsenhausen.