Veranstaltungen

Wir bieten unterschiedliche Veranstaltungsformate an. Neben Ausstellungseröffnungen, Lesungen, Gedenkveranstaltungen, Tagungen und Workshops finden Sie hier auch Termine für Stadtführungen und Museumspädagogische Projekte.
 
Das Museum nimmt an Veranstaltungsreihen wie dem „Internationalen Museumstag“, dem „Tag des offenen Denkmals“ und dem "Europäischen Monat der Fotografie" teil. Die Ausstellungen werden von Begleitveranstaltungen umrahmt.
 
Teilnahme entgeltfrei! 

Auf einen Blick

Stadtführungen und Vorträge: Nirit Ben-Joseph   

Auf den Spuren jüdischen Lebens im Badstraßenkiez  

Lernen Sie die Geschichten mehrerer jüdischer Familien kennen 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Berliner Ortsteil Gesundbrunnen keine populäre jüdische Wohngegend in Berlin. Jedoch gab es auch hier eine lebendige und vielfältige jüdische Gemeinde mit Synagoge, Altersheim, Krankenhaus und vielen Betrieben in jüdischer Hand. 

Stadtführung

Das Kasernenviertel in Moabit

Eine Stadtführung im Rahmen "Lange Woche der Kiezgeschichte – Stadt im Wandel" 

In der Nähe des heutigen Hauptbahnhofs erstreckte sich Berlins größtes Kasernen- und Exerziergelände, bis es im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde. Die militärische Vergangenheit hat das Stadtgebiet an der Krupp-, Rathenower und Lehrter Straße stark geprägt.

Stadtführung

Ankunft ohne Zukunft? Migration und Solidarität im Wedding 

Eine Stadtführung im Rahmen "Lange Woche der Kiezgeschichte – Stadt im Wandel" 

Wie organisiert man einen Mietstreik? Was war fortschrittlich am Vaterländischen Bauverein? Und wer sollte am Bahnhof missioniert werden? 

Eröffnung Sonderausstellung 

„Der Glaube fährt mit der Straßenbahn“

Wie verhalten sich Glaube, Normen und Alltagsgegenstände zueinander? Bedeutet religiöser Glaube zwangsläufig eine Einschränkung der Freiheit?

Mit Blick auf die Regeln und Konventionen in den monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – sowie auf säkulare Überzeugungen zeigt die Ausstellung eine Auswahl solcher Objekte in Kombination mit Texten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen: Soziologie, Philosophie, Arabistik, Islamwissenschaft, Judaistik und Evangelische Theologie.

Vortrag und Lesung

Familie Silbermann - Reinickendorfer Straße 31 und 33 

Die Geschichte einer jüdischen Familie aus dem Wedding – erzählt mit Dokumenten aus Entschädigungsakten

Die Familienangehörigen werden mit Selbstzeugnissen vorgestellt. Sie geben Auskunft über ihre Biographien und die Verfolgung im Nationalsozialismus. 

Vortrag und Szenische Lesung

"Müllerstraße. Jungens von heute"

Ein Jugendroman aus dem Berliner Stadtteil Wedding von 1932

Ruth Rewald war in den Dreißigern des letzten Jahrhunderts eine der beliebtesten zeitgenössischen Autorinnen der Jugendliteratur. Die jüdische Autorin floh 1933 nach Frankreich. Mit der 2023 erschienenen Neuauflage feiert der Roman im Berliner Verlag Walter Frey eine Rückkehr auf den Buchmarkt. 

Workshops zur Sonderausstellung  

„Der Glaube fährt mit der Straßenbahn“

Was haben eine Perücke, ein Baseball-Cap und eine Kinder-Kippa gemeinsam? Warum gibt es für Mädchen andere Lego-Figuren als für Jungen? Kann man den Koran auch trinken?

In den Remix-Workshops werden die Gegenstände der Sonderausstellung in eine neue Ordnung gebracht. Die Teilnehmenden werden zu Mitgestaltenden.

Vorträge und Präsentation 

Zwangsräume in Berlin 1939 - 1945  

Projektpräsentation der Online-Ausstellung 

Johanna A. Kühne und Dr. Akim Jah stellen die Website "zwangsraeume.berlin" vor und präsentieren die Geschichte der Häuser Kloppstockstraße 30 und Zehdenicker Straße 25.

Online-Stadtrundgang als Audiowalk

„Ihr letzter Weg“

Deportationen Berliner Jüdinnen und Juden

Seit Jahren setzt sich die Initiative »Ihr letzter Weg« und der Verein »Sie waren Nachbarn« für ein Gedenken an die Deportationen von Berliner Jüdinnen und Juden ein. Mit einem kostenlosen Audiowalk werden Interessierte an Orte im Bezirk geführt, die mit der Geschichte der Deportationen verbunden sind.