Veranstaltung

Erinnerung an ein antijüdisches Pogrom

Informationstafel zum Berliner Hostienschändungsprozess von 1510 wird enthüllt

Das Bezirksamt Mitte von Berlin gedenkt den Opfern des sogenannten Hostienschändungsprozesses von 1510.

Termine und Öffnungszeiten

Anmeldung erforderlich

Montag, 19.7.2021, 14:30 - 16 Uhr

Hinrichtung der Verurteilten auf einem Scheiterhaufen vor denToren der Stadt in der Nähe des heutigen Strausberger Platzes. (Ausschnitt) Aus Sumarius, Frankfurt/Oder, 1511. Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865

Aus diesem Anlass wird am 19.7.2021 um 14:30 Uhr eine neue Gedenkstele enthüllt, welche in deutscher und englischer Sprache über die Hintergründe dieses ersten großen antijüdischen Pogroms in Berlin informiert.

Mit dem „Berliner Hostienschändungsprozess“ von 1510 begann die Vertreibung der Juden aus Berlin und der Mark Brandenburg. Eine offensichtlich konstruierte Anschuldigung löste eine Verhaftungswelle aus und führte zu grausamen Hinrichtungen mitten in der Stadt.

 

Es sprechen:

Dr. Klaus Lederer - Senator für Kultur und Europa

Sabine Weißler - Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen

Dr. Hermann Simon - Historiker und Gründungsdirektor der Stiftung „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“

 

Ort:

Neuer Markt, Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin-Mitte (nahe der St. Marienkirche). Die Veranstaltung findet vor der Marienkirche im Freien statt und in Abstimmung mit den aktuell geltenden Maßnahmen zum Infektionsschutz.

 

Anmeldung:

Wir bitten um Anmeldung zur Veranstaltung unter Tel. (030) 46060190 oder per E-Mail an info@mittemuseum.de

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa aus Mitteln des Programms „Draussenstadt".