Afterthoughts

Performance und Gespräch mit likabari a.k.a. Melika Akbari 

Mit ihrer Performance Afterthoughts entwirft likabari a.k.a. Melika Akbari eine Erwiderung auf die „Berliner Briefe“ von Susanne Kerckhoff und setzt sich selbst dazu ins Verhältnis – wie in einem Spiegelbild. Im Anschluss spricht die Künstlerin mit Kuratorin Heike Albrecht.

Termine und Öffnungszeiten

Freitag, 11.9.2026, 19:00 - 21:00 Uhr

Aftertoughts © Melika Akbari.

In ihrer Performance Afterthoughts seziert likabari a.k.a. Melika Akbari die „Berliner Briefe“ von Susanne Kerckhoff und entwirft eine Erwiderung auf die dreizehn Briefe, in der sie sich selbst verortet – wie in einem Spiegelbild. Es entsteht ein Spiegel im Spiegel, ein Gedanke als Passage ins Heute.

 

Denk dich doch hinein. Wer sind wir. Unsere moralischen Kräfte sind abgenutzt.
aus: Susanne Kerckhoff, Berliner Briefe

 

Im Zentrum steht dabei weniger der Text selbst als das, was ihn umgibt: die Bedingungen, unter denen gesprochen wird, und die Spannung zwischen Absicht und Aussage.

 

No answer; no action. How to deal with this fraction! What a tension! Come clean on the intention. completely different flex! It is not about the text but the context.
likabari a.k.a. Melika Akbari, Afterthoughts

 

likabari a.k.a. Melika Akbari ist multidisziplinäre Performance- und bildende Künstlerin. Nach ihrem Studium der Architektur (BA, Teheran, 2016) und der Choreografie (MA, HZT Berlin, 2022) arbeitet sie als Choreografin, Performerin, Bühnenbildnerin und im Kostümstyling. Ihre konzeptionellen Arbeiten sind raumspezifisch, vielschichtig und detailorientiert. Sie erforscht Materialformen und Bewegung durch Dekonstruktion, Abstraktion und Minimalismus und verwischt dabei die Grenzen zwischen Realität und Imagination. In der Ausstellung ist außerdem ihre Installation RAW zu sehen.

Im Anschluss an die Performance spricht die Künstlerin mit Heike Albrecht, Kuratorin der Ausstellung, über ihre Auseinandersetzung mit Kerckhoffs Text.