FÜHRUNG UND GESPRÄCH

Kurator*innenführung und Künstler*innengespräch: Eric Meier

Eric Meier im Gespräch mit Heike Albrecht und Camille Compere

An jedem ersten Sonntag im Monat führen Kuratorin Heike Albrecht und Kunsthistorikerin Camille Compere durch die Ausstellung "Lang ist es nicht her. Und jetzt ist es soweit. Susanne Kerckhoff". Im November stellt der Künstler Eric Meier seine Arbeit "Auf gute Nachbarschaft" im Gespräch mit der Kuratorin Heike Albrecht und der Kunsthistorikerin Camille Compere vor. Sie gehört zu den fünf Arbeiten, die eigens für die Ausstellung zu Susanne Kerckhoff entstanden sind. 

Termine und Öffnungszeiten

Sonntag, 1.11.2026, 16:00 - 17:30 Uhr

Fünf in Beton gegossene Hände mit der Geste des ausgestreckten Zeigefingers sind auf Metallstäben montiert und lehnen an der Wand im Ausstellungsraum.
Auf Gute Nachbarschaft, © Eric Meier.

Fünf Künstlerinnen und Künstler haben eigens für die Ausstellung "Lang ist es nicht her. Und jetzt ist es soweit. Susanne Kerckhoff" Arbeiten entwickelt. Am Sonntag, 1. November 2026, ist einer von ihnen zu Gast: Eric Meier stellt seine Arbeit "Auf gute Nachbarschaft" im Gespräch mit der Kuratorin Heike Albrecht und der Kunsthistorikerin Camille Compere vor.

Die Ausstellung gilt der Schriftstellerin und Journalistin Susanne Kerckhoff (1918–1950). Zwischen 1948 und 1949 veröffentlichte sie in der Berliner Zeitung die Serie „Menschen in unserer Zeit“: fiktive Porträts, die verhandelten, woran sich die junge Nachkriegsgesellschaft abarbeitete – Schuld, Entnazifizierung, Antisemitismus und die Frage, wie Demokratie überhaupt gehen soll. Die Ausstellung erschließt diese Serie erstmals systematisch. Bildende Kunst, Komposition und eine literarische Intervention treffen dabei auf Kerckhoffs Texte, jeweils aus eigenen Biografien, Erfahrungen und Techniken heraus.

Eric Meier neben seiner Skulptur "Auf Gute Nachbarschaft".
 © Laura Fiorio.

Eric Meier, geboren 1989 in Ost-Berlin und aufgewachsen in Frankfurt an der Oder, studierte Fotografie und Bildhauerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig sowie an der Ostkreuzschule für Fotografie und an der Universität der Künste in Berlin. Ein wiederkehrendes Thema seiner Arbeiten ist der Verlust gemeinschaftlicher Utopien durch tiefgreifende gesellschaftliche Umbrüche geprägt von familiären und politischen Erfahrungen und vom Aufwachsen in Frankfurt an der Oder. Meiers Werke sind unter anderem in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der Bundeskunstsammlung und der Sammlung Hoffmann vertreten.

 


Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.