Hier können Besucher*innen nachempfinden, wie Schule vor über 100 Jahren aussah.
Sonntag bis Freitag 10–18 Uhr
"Das Haus verliert nichts!", lautet ein Sprichwort - schon gar nicht seine eigene Geschichte. Das Gebäude des Mitte Museums wurde von 1864 bis 1866 als 32. Gemeindeschule erbaut. Die Mitglieder der Kirchengemeinde St. Paul hatten das Grundstück erworben, um hier eine private Elementarschule zu errichten. 1861 wurde Gesundbrunnen nach Berlin eingemeindet, das Bauen von Schulen oblag damit der Stadt. Stadtbaurat Adolph Gerstenberg zeichnete den Entwurf des Gebäudes. Es kann als Prototyp einer damaligen Gemeindeschule gelten. Bis 1926 wurden hier bis zu 400 Kinder gleichzeitig unterrichtet. Das Gebäude blieb fast durchgängig ein Ort der Bildung. 1989 wurde es zum Museum. Es ist heute die älteste kommunale Immobilie des Bezirksamts Mitte von Berlin und eines der ältesten Schulgebäude Berlins.
Schulklassen können den museumspädagogischen Workshop "Schreiben mit Federkiel und Tinte" besuchen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.